| 3. Welche ist die leitende Partnerinstitution?
Das Institut für Lebensmittelforschung (IFR), mit Sitz in Norwich, UK ist die leitende Institution. Sie wird vertreten durch den leitenden IFR Wissenschaftler Prof. Paul Finglas.
4. Was ist ein "Network of Excellence"?
Ein "Network of Excellence" (NOE) dient dazu, hervorragende Leistung zu verstärken, indem es die einzelnen Bereiche der europäischen Forschung fokussiert. Eine dauerhafte Strukturierung und Gestaltung der Forschungsdurchführung ist das Hauptziel ist.
Die Ausbildung von Wissenschaftlern und anderen Schlüsselpersonen ist zur Entwicklung und zur Nachhaltigkeit von europäischer hervorragender Leistung unentbehrlich. Die Ausbildung schließt Workshops, Ausbildungskurse (einschließlich E-Learning), die Optimierung von bestehenden Marie Curie-Trainingsstellen (Gelegenheit für Praktika in Europa) und Austauschtrainings mit ein.
5. Welche sind die strategischen Ziele von EuroFIR?
Das Network of Excellence (NOE) wird die erste, vollständige, europaweite Lebensmittelinformationsquelle mit einer auf modernster Technik aufbauenden Datenbankverknüpfung liefern. Diese Informationsquelle erlaubt wirkungsvolles Management sowie Aktualisierung und Vergleichbarkeit der Nährwertdatenbanken. Dadurch wird ein wesentlicher Bestandteil der Lebensmittel- und Gesundheitsforschung in Europa gebildet.
EuroFIR hat 5 strategische Zielsetzungen:
1. Wissenschaftlich und technologisch hervorragende Leistung in Nährwertdatenbanksystemen verstärken, indem das notwendige Maß an Ressourcen und Sachkenntnis integriert wird. Dies trägt zur Erreichung einer Führungsposition sowohl in Europa als auch weltweit bei.
2. Neue Informationen für fehlende Nährstoffdaten und bioaktive Substanzen mit möglichem Nutzen für die Gesundheit ermitteln. Dabei werden alle Nahrungsmittelgruppen, einschließlich traditionellen und ethnischen, sowie neuartigen und zubereiteten Lebensmitteln, miteinbezogen.
3. Erworbene Leistungen verbreiten und das Bewusstsein über die Bedeutung des Netzwerkes für die Nährwertdatenbanken sowie für die Gesundheit und für die Ernährung der Bevölkerung erhöhen. Für die Realisierung dieser Ziele werden ein Training und die Mitbenutzung von Methoden und Einrichtungen über die Grenzen der Partner hinaus zur Verfügung gestellt.
4. Kommunikation mit allen Nutzer- und Interessengruppen, um ihre Anforderungen für ein nachhaltiges und dauerhaftes Nährwertdatenbanksystem zu erheben und diesen nachzukommen.
5. Aktuelles wissenschaftliches und technologisches Wissen verbreiten und nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Lebensmittelindustrie, einschließlich der der klein- und mittelständischen Unternehmen, zu verstärken. Dadurch soll die europäische Lebensmittelindustrie in eine wissensbasierte Industrie hineinwachsen und zielorientiert eine gesündere Nahrungsmittelproduktion liefern.
6. Wie sind die Aufgaben innerhalb des Projektes organisiert?
Das Projekt wurde in vier Plattformen aufgeteilt: Integrationsaktivitäten, gemeinsame Forschungsaktivitäten, Verbreitung der Ergebnisse und Leistungen, und Netzwerkmanagement. Die Aktivitäten fördern fortlaufende Interaktion und Kommunikation zwischen den Gruppen. Es gibt insgesamt 12 Teilprojekte (Workpackages (WPs)), die unter den vier Plattformen gruppiert werden:
1. Integrationsaktivitäten
Die drei Teilprojekte dieser Plattform (vormals 6 Teilprojekte) bilden eine stabile und innovative Technologiegrundlage, die Forschung und Entwicklung der Datenbanksystemen unterstützt:
· Geprüftes Qualitätssicherungssystem für Nährwertdatenbanken (WP 1.3)
· Integrierter Wissens- und Informationsfluss (WP 1.7)
· Compiler Netzwerk und unterstützende Arbeitsgruppe (WP 1.8)
2. Gemeinsame Forschungsaktivitäten
· Nutzer- und Interessensanforderungen (WP 2.1)
· Zusammengesetzte, verarbeitete und neuartige Lebensmittel (WP 2.2)
· Traditionelle und ethnische Lebensmittel (WP 2.3.1 + WP 2.3.2)
· Bioaktive Substanzen (WP 2.4)
3. Verbreitung erbrachter Leistungen und erworbener Erkenntnisse
Das Netzwerk ist u.a. dafür bestimmt seine Expertise durch die folgenden Teilprojekte in ganz Europa und weltweit zu verbreiten:
- Training, Ausbildung und Zukunftsplanung (WP 3.1)
- Verbreitung und Kommunikation (WP 3.2)
- Vermarktung und Nachhaltigkeit (WP 3.3)
- Geschlechtsbezogene Aktivitäten (WP 3.4).
4. Projektleitung und Koordination (WP 4)
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